Meris Sehovic

27 Joer

Manternach

Politikberoder

Politolog

Spriecher vun déi jonk gréng

Überall in Europa gehen Hunderttausende junge Menschen auf die Straße, um für eine ambitioniertere Klimapolitik zu streiken. Was motiviert sie, sich gerade jetzt politisch zu engagieren? Der Protest verdeutlicht, dass gerade junge Menschen aufgrund der Klimakrise eine existenzielle Angst verspüren und das Gefühl haben: da geht gerade unsere Zukunft vor die Hunde! Wir erleben immer eindringlicher den drastischen Verlust der natürlichen Vielfalt, massive Umweltverschmutzung und extreme Wetterlagen. Ich bin stolz auf diese globale Jugendbewegung, denn sie zeigt, dass wir hier und heute zupacken müssen statt alles zu zerreden oder zu vertagen. Deshalb sind diese Europawahlen auch Klimawahlen. Es geht darum, die richtigen politischen Mehrheiten zu schaffen, um den Kampf gegen die Klimakrise zur obersten Priorität in Europa zu machen. Gerade bei den Klimaprotesten werfen einige Politiker den jungen Menschen Naivität vor. Sind junge Menschen zu unerfahren, um Politik zu gestalten? Naiv wäre es zu glauben, diese Klimakrise sei durch Lippenbekenntnisse zu lösen. Unsere Generation sieht sehr gut hin und will mitbestimmen. Und das ist gut so. Für mich ist die Klimajugend die schönste europäische Gegenbewegung zur Allianz der Nationalisten. Und es ist vielleicht die wichtigste in einem Europa, in dem soziale Brandstifter Freiheit, Toleranz und Wohlstand bedrohen. Ich bin überzeugt davon, dass junge Menschen einen Mehrwert für die Politik darstellen, weil sie einen anderen Blickwinkel auf die Herausforderungen unserer Zeit – z.B. den Digitalen Wandel – anbieten. Stichwort „Digitaler Wandel“. Was muss Deiner Meinung nach in diesem Bereich unternommen werden? Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Umwälzungen in unserer Gesellschaft und in ganzen Wirtschaftszweigen. Technologischer Fortschritt ist gut und wichtig – solange er den Menschen dient. Leider stellen wir fest, dass im Internet in gewisser Hinsicht der Wilde Westen eingekehrt ist: digitale Großkonzerne zahlen keine Steuern, Fake News vergiften die gesellschaftliche Debatte und Hass vervielfältigt sich. Wir brauchen starke Regeln, die digitale Konzerne in die Verantwortung nehmen und unsere Freiheit und unsere Daten auch im digitalen Raum zu schützen.  

Méi Europa bedeit méi Ëmwelt- an Déiereschutz, manner Gëft an eisem Iessen a manner Sozialdumping.

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Articles de presse


Impfen, Selbst- und Schnelltests: Öffnen mit Strategie – Von Marc Hansen, Meris Sehovic & Djuna Bernard *

29. März 2021

Seit mittlerweile einem Jahr hat das Coronavirus uns fest im Griff. Vom Etat de crise über den Lockdown hin zu Grenzschließungen und deren Aufhebung, Lockerungen der Covid-Maßnahmen und wieder strengeren Regeln. Seit Ende Dezember sind wir in einem Regelwerk gefangen, das die Zahlen auf hohem Niveau stagnieren lässt. Die aus sanitären Gründen entschiedenen Einschnitte in…

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Communiqué de presse


Zesummenhalt brauch Gerechtegkeet: Sozial, ökologesch, generatiounsiwwergräifend

11. September 2020

Vill ënnerschiddlech Krise stellen aktuell eise gesellschaftlechen Zesummenhalt op d’Prouf. E generellt Gefill vun Ongerechtegkeet mécht sech ëmmer méi breet. Och zu Lëtzebuerg. Hei ass d’Politik elo gefuerdert. Mir stinn an der Verantwortung, eisem Land laangfristeg e Kader ze ginn, wou Wuelstand a finanziell Laaschte gerecht verdeelt sinn. Grad an Zäiten, wou et méi schwiereg…

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Communiqué de presse


Klimaschutzgesetz: En neit Joerzéngt fir de Klimaschutz

14. August 2020

Heute hat der Regierungsrat Änderungsvorschläge zum Gesetzesvorhaben zum Klimaschutz angenommen, um den Vorbehalten des Staatsrats Rechnung zu tragen. Damit wurde eine wichtige Hürde im Vorfeld der Arbeiten des Parlaments genommen. Für Djuna Bernard und Meris Sehovic, Co-Präsidenten von déi gréng, ist das Gesetzesvorhaben von Umweltministerin Carole Dieschbourg ein entscheidender Meilenstein für den Beitrag Luxemburgs im…

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