Position Luxemburgs gegenüber der Atomenergie

Communiqué de presse

7. Mai 2024

Luxemburg braucht seinen Fessenheim-Moment: Einsatz der Regierung gefordert

Am 25. März 2024 haben unsere Abgeordneten François Bausch und Joëlle Welfring mittels eines offenen Briefes (siehe Anhang) den Premierminister Luc Frieden dazu aufgefordert, seine Haltung zur Atomkraft zu überdenken und stattdessen in bewährte, wissenschaftlich fundierte Technologien zu investieren. Als ehemalige Regierungsmitglieder forderten sie den Premierminister dazu auf, den seit vielen Jahren in unserem Land etablierten Anti-Atom-Konsens beizubehalten und den eingeschlagenen Weg zur Dekarbonisierung fortzusetzen, ohne in die Falle der mächtigen Lobbyisten der Atomindustrie zu geraten.

François Bausch, energiepolitischer Sprecher von déi gréng, äußert sich anlässlich der heutigen Chamberdebatte zur Atomenergie wie folgt: „In den nächsten zwei Jahren muss die Regierung verstärkt handeln und sich für die schnelle Stilllegung des maroden Atomkraftwerks Cattenom einsetzen, das erhebliche Sicherheitsmängel aufweist. Die anstehende Entscheidung über eine mögliche Laufzeitverlängerung von Cattenom ist ein Wendepunkt, ähnlich der historischen Schließung des Kernkraftwerks Fessenheim durch das Engagement Baden-Württembergs. Auch die Stilllegung von Cattenom erfordert großes Engagement der luxemburgischen Regierung. Luxemburg braucht seinen Fessenheim-Moment!“

In diesem Zusammenhang begrüßen wir die Zustimmung des Premierministers zu einem Treffen und die Gelegenheit, die Argumente gegen die Atomkraft sowie für Alternativen wie erneuerbare Energien zu erörtern.

Das Treffen findet am morgigen Mittwoch, 8. Mai 2024 um 15h00 im Staatsministerium statt.

 Für weitere Informationen und zur Beantwortung von Fragen stehen unsere Abgeordneten François Bausch und Joëlle Welfring der Presse zur Verfügung.

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