COP30: Klimawende oder Klimakollaps?

Communiqué de presse

21. November 2025

Am heutigen Freitag, der den letzten offiziellen Verhandlungstag der COP30 in Belém darstellt, hat die COP30-Präsidentschaft einen neuen Beschlussentwurf vorgelegt, in dem der ursprünglich vorgeschlagene Fahrplan zum Ausstieg aus den fossilen Energien nicht mehr vorkommt. Auch der zentrale Begriff „fossile Energien“ taucht im aktuellen Entwurf nicht mehr auf.

Der aktuell vorliegende Text ist ein klarer Rückschritt! Er bleibt weit hinter dem zurück, was für einen glaubwürdigen Klimaschutz nötig wäre, nämlich vor allem ein klarer Ausstiegsfahrplan aus fossilen Energien. Auch bei der Finanzierung von Klimaschäden und Anpassung sowie bei einem gerechten Übergang fehlen Verbindlichkeit und Ambition. So kann Belém kein wirklicher Durchbruch werden“, kommentiert Joëlle Welfring, klimapolitische Sprecherin von déi gréng, die dieses Jahr als offizielle Delegierte der Chamber, von Luxemburg aus an der COP teilgenommen hat.

Es ist nun zu hoffen, dass die EU, die sich lange nicht auf ein gemeinsames Klimaziel für 2040 einigen konnte, wieder ihrer wichtigen Rolle als Leader im Klimaschutz gerecht wird, und sich vehement für einen ambitionierten COP-Beschluss einsetzt, der auch einen detaillierten Ausstiegsfahrplan aus fossilen Energien beinhaltet“, ergänzt Tilly Metz, Europaabgeordnete von déi gréng.

Es zeichnet sich ab, dass die Verhandlungen noch bis ins Wochenende andauern werden, da eine Gruppe von rund 30 Nationen in einem Brief an die Präsidentschaft klargestellt hat, dass sie einem Beschluss ohne Ausstiegsfahrplan aus den fossilen Energien nicht zustimmen werden.

Als déi gréng werden wir die Entwicklungen in Belém aufmerksam verfolgen. Unsere klimapolitische Sprecherin Joëlle Welfring steht Ihnen sowohl jetzt als auch nach Bekanntgabe des finalen COP30-Beschlusses selbstverständlich gerne für eine Reaktion zur Verfügung.

Pressecommuniqué

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