40.Tschernobyl Jahrestag : Atomkraft bleibt eine Risikotechnologie ohne Zukunft!

Communiqué de presse

24. April 2026

Am Sonntag jährt sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Dieser Jahrestag ist Anlass, der Opfer von Nuklearunfällen zu gedenken und daran zu erinnern, dass die Folgen solcher Katastrophen über Jahrzehnte hinweg Mensch und Umwelt belasten. Auch heute sind die Auswirkungen von Tschernobyl noch nicht vollständig überwunden.

Im Rahmen unserer gestrigen Konferenz mit dem Energieexperten Prof. Volker Quaschning wurde erneut deutlich, dass Atomenergie keine tragfähige Lösung für eine sichere Energieversorgung in der Zukunft darstellt. Im Gegenteil: Die Debatte über Atomkraft verschwendet wertvolle Zeit, die dringend für den Ausbau nachhaltiger und zukunftsfähiger Energiesysteme benötigt wird betont Joëlle Welfring, energiepolitische Sprecherin von déi gréng.

„Atomenergie wird oftmals als Antwort auf die Klimakrise dargestellt, doch sie ist unwirtschaftlich, zu langsam und mit erheblichen Risiken verbunden – von ungelösten Endlagerfragen über umweltschädlichen Uranabbau bis hin zu sicherheitspolitischen Gefahren in Konfliktsituationen. Zudem schafft sie neue Abhängigkeiten von Importen. Für eine schnelle und sichere Dekarbonisierung ist Atomkraft daher ungeeignet. Eine zukunftsfähige Energiepolitik muss stattdessen auf erneuerbare Energien setzen– sie sind sicherer, kostengünstiger und schneller verfügbar“, ergänzt Jessie Thill, grüne Schöffin in Walfer, Umweltphysikerin und Vertreterin von déi gréng im „Nationalen Aktiounskomitee géint Atomkraaft.

Für déi gréng ist und bleibt deshalb klar: Die Zukunft gehört den Erneuerbaren!

 

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